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Kapitel 3: Therapie

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Beim Autismus-Therapiezentrum, kurz ATZ, angekommen, parke ich in einer der zahlreichen Parklücken und warte bis 14:53 Uhr.
Als die Zeit erreicht ist, steige ich aus meinem Wagen, gehe zur Tür des ATZ und klingel um genau 14:55 Uhr. Kurze Zeit später öffnet mir Frau P. Geige, meine Autismustherapeutin.
Wir gehen zu ihrem Raum und setzen uns dort an ihren Tisch, wie wir es immer am Freitag um 15.00 Uhr tun. Ich sitze an der der Tür gegenüberliegenden Seite des Tisches, so dass ich die Tür die ganze Zeit sehen kann und Frau P. Geige sitzt schräg gegenüber von mir.
Sie merkt sofort, dass ich besonders guter Laune bin und fragt: “Warum so gut gelaunt, Tjark?”
Darauf antworte ich mit: "Erinnern Sie sich an den Job bei Automated Innovation, von dem ich Ihnen erzählt habe? Ich habe ihn tatsächlich bekommen und das auch nur, weil Herr Blanché selbst so überzeugt von mir war, dass er mich persönlich eingestellt hat, während der eigentlich Angestellte, der das Vorstellungsgespräch gemacht hat und mein zukünftiger Vorgesetzter ist, mich schon wegschicken wollte.”
Darauf entgegnet Frau P. Geige: “Das ist aber schön und da hattest du Glück, dass Herr Blanché zugegen war. Weißt du schon, wo du jetzt wohnen wirst oder bleibst du bei deinen Eltern wohnen?”
Antworten tue ich: ”Nein, ich habe heute schon damit angefangen, eine Angestelltenwohnung auf dem Gelände vom Automated Innovations Hauptsitz zu beziehen. Mir wurde nämlich heute schon alles gezeigt und ich habe auch schon meinen Angestelltenausweis bekommen, obwohl ich gestern erst das Interview hatte.”
Daraufhin fragt Frau P. Geige: “Wow, das war dann aber sehr schnell. Und? Gefallen dir deine Wohnung und dein Arbeitsplatz?”
Das beantworte ich mit: “Ja, sowohl die Wohnung als auch der Arbeitsplatz gefallen mir sehr. Die Wohnung ist standardmäßig vormöbliert und zwar sehr chic, wie ich finde, und an meinem Arbeitsplatz habe ich gleich zwei eigene Schaugläser.”
Darauf reagiert Frau P. Geige wieder mit: “Wow und woran wirst du als Erstes arbeiten? Weißt du das schon?”
Das beantworte ich mit: ”Nein, das Entwicklungsteam hat wohl gestern erst sein letztes Projekt beendet, weshalb noch niemand weiß, was das nächste Projekt sein wird.”
“Und macht dich das nervös, nicht zu wissen, was als nächstes kommt?” fragt Frau P. Geige.
“Nein,” antworte ich. "Da bin ich ganz entspannt.”
Darauf antwortet Frau P. Geige: “Das ist gut. Gibt es sonst noch etwas Besonderes zu erzählen von deiner neuen Arbeit?”
Worauf ich entgegne: ”Ja, mein Einarbeiter heißt zum Beispiel Jakob Müller. Auf dem Gelände vom Hauptsitz selbst gibt es einen eigenen Supermarkt, Fleischer und Bäcker sowie ein Restaurant und eine Spielhalle und sogar einen Kaninchenbau.” 
Außerdem beschreibe ich, wie alles aufgebaut ist und bei Bedarf die Funktionen. Als letztes beschreibe ich noch das Museum und den Zentauren und als ich damit fertig bin, ist die Therapiestunde auch schon vorbei. Wir verabschieden uns und ich gehe zurück zum Auto.
Nun fahre ich noch ein paar Touren an Umzugskisten von Zuhause zu meinem neuen Zuhause im Angestelltenwohnblock und habe nach 3 weiteren Touren alles rüber geschafft und darf nach einer letzten Absprache mit dem entsprechenden Personal auch schon meine Wohnung bewohnen.
Dort verbringe ich den Rest des Tages und das Wochenende damit, die Kartons aus- und meine Wohnung einzuräumen, nachdem ich nochmal zu meinen Eltern gefahren war, um mich zu verabschieden.

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